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Marke als Erfolgsfaktor: Was der Markenmonitor 2026 zeigt

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Wann wird Marke mehr als Kommunikation?

Viele mittelständische Unternehmen wissen, dass ihre Marke wichtig ist. Aber lange blieb offen, wie stark sie wirklich auf Wachstum, Marge und Unternehmenswert einzahlt. Der Deutsche Markenmonitor 2026 macht aus dieser Glaubensfrage eine Zahlenfrage.

Wer Marke nur kommuniziert, nutzt sie zu spät. Wer Marke führt, macht sie zum wirtschaftlichen Betriebssystem.

Marke war im Mittelstand lange ein Thema für Auftritt, Logo, Website und Kommunikation. Wichtig, ja. Aber selten wirklich geschäftskritisch.

Genau diese Sicht wird jetzt gefährlich.

Denn der Deutsche Markenmonitor 2026 zeigt deutlich: Starke Marken wachsen nachhaltiger, erzielen bessere Margen und führen ihr Unternehmen strukturierter. Marke ist damit kein weiches Marketingthema mehr. Sie ist ein messbarer Erfolgsfaktor.

Die Herausgeber bringen die Konsequenz im Editorial auf den Punkt:

„Wer heute versteht, wie Marken Wert schaffen, hat morgen die besten Karten.“

Lutz Dietzold, German Design Council, und Hans Meier-Kortwig, gmk Markenberatung

Genau darum geht es in diesem Artikel: Was beweist der Deutsche Markenmonitor 2026 wirklich? Warum profitieren starke Markenunternehmen messbar stärker? Und weshalb bleibt dieses Potenzial in vielen mittelständischen Unternehmen trotzdem ungenutzt?

In diesem Artikel erfährst du:

Warum Marke im Mittelstand kein reines Kommunikationsthema mehr ist.

Welche Zahlen der Deutsche Markenmonitor 2026 zum Zusammenhang von Marke, Wachstum und Marge liefert.

Warum viele Unternehmen ihre Marke zwar kennen, aber nicht konsequent als Führungsinstrument nutzen.

Welche Umsetzungslücke zwischen Markenstrategie, Produktentwicklung, Recruiting, KI, M&A und Vertrieb besteht.

Was B2B-Tech- und SaaS-Unternehmen besonders aus den Studienergebnissen lernen sollten.

Wie die BURN Position® hilft, Marke vom Claim zur messbaren Entscheidungsleitplanke zu machen.

Dieser Guide liefert dir

✔ Eine klare Einordnung des Deutschen Markenmonitor 2026 für den Mittelstand

✔ Die wichtigsten Kennzahlen zu Wachstum, Marge und Markenstärke

✔ Eine Analyse, warum Marke oft im Marketing-Silo stecken bleibt

✔ Konkrete Learnings für B2B-Tech, SaaS und Plattformunternehmen

✔ Einen Reifegrad-Check für Markenführung, KPIs, KI-Governance und M&A

✔ Eine strategische Perspektive darauf, wie Marke zum steuerbaren Geschäftsergebnis wird

In a Nutshell – dein schneller Überblick

1. Warum ist Marke ein Erfolgsfaktor?

Der Deutsche Markenmonitor 2026 zeigt: Starke Marken wachsen nachhaltiger und erzielen häufiger Margen über Branchenschnitt.

2. Was zeigt der Deutsche Markenmonitor 2026?

45 % der starken Markenunternehmen realisieren nachhaltiges Wachstum, bei schwachen Marken sind es nur 17 %.

3. Warum bleibt Marke oft im Marketing-Silo?

Viele Unternehmen nutzen Markenleitplanken kaum in Innovation, Recruiting, Produktentwicklung oder Management-KPIs.

4. Was lernen B2B-Tech-Unternehmen daraus?

Software, UX, Onboarding und KI sind zentrale Markentouchpoints — nicht nur Website und Kampagne.

5. Wie schließt der Mittelstand die Lücke?

Marke muss als funktionsübergreifende Entscheidungsleitplanke verankert und über KPIs messbar gemacht werden.

Warum ist Marke ein Erfolgsfaktor?

Marke als Erfolgsfaktor bedeutet, dass Markenpositionierung, Markenführung und Markenverankerung messbar auf Wachstum, Marge und Unternehmenswert einzahlen.

Lange wurde genau darüber diskutiert. Ist Marke wirklich ein wirtschaftlicher Hebel? Oder ist sie vor allem eine Frage von Sichtbarkeit, Design und Kommunikation?

Der Deutsche Markenmonitor 2026 verschiebt diese Diskussion. Er zeigt nicht nur, dass starke Marken besser wahrgenommen werden. Er zeigt, dass starke Markenunternehmen wirtschaftlich anders performen.

Das ist der entscheidende Unterschied.

Eine Marke ist nicht erfolgreich, weil sie schön aussieht. Sie ist erfolgreich, wenn sie Entscheidungen erleichtert. Für Kund:innen. Für Mitarbeitende. Für Vertriebsteams. Für Produktentwicklung. Für Führung. Für Investor:innen.

Wenn eine Marke klar positioniert ist, wird sie zur Leitplanke. Sie hilft zu entscheiden, welche Innovationen passen, welche Produkte gebaut werden, welche Zielgruppen priorisiert werden, welche Talente angezogen werden und wie das Unternehmen in Zukunft wachsen will.

Genau deshalb ist Marke im Mittelstand kein dekorativer Zusatz. Sie ist eine Steuerungsdisziplin.

Und genau hier liegt die eigentliche Botschaft des Deutschen Markenmonitor 2026: Die Unternehmen, die Marke ernsthaft führen, gewinnen nicht nur an Wiedererkennbarkeit. Sie gewinnen an wirtschaftlicher Schärfe.

Was zeigt der Deutsche Markenmonitor 2026?

Die Zahlen sind deutlich. Laut Deutschem Markenmonitor 2026 realisieren 45 % der starken Markenunternehmen nachhaltiges Wachstum. Bei den weniger starken Markenunternehmen sind es nur 17 %.

Auch bei der Marge zeigt sich dasselbe Muster: 21 % der starken Marken übertreffen die branchenüblichen Margen. Bei den schwächeren Marken sind es nur 5 %.

Damit wird sichtbar: Markenstärke ist kein Bauchgefühl. Sie zeigt sich im Geschäftsergebnis.

Bemerkenswert ist auch die Verteilung der Unternehmen. Der Markenmonitor ordnet 48 % der Teilnehmer den starken Markenunternehmen zu, 52 % den weniger starken. Die Mehrheit operiert also auf der schwächeren Seite der Wachstumskurve — und lässt damit messbares Potenzial liegen.

Studien-Steckbrief

Titel: Deutscher Markenmonitor 2026
Herausgeber: German Design Council gemeinsam mit gmk Markenberatung
Wissenschaftliche Durchführung: Prof. Franke und Gussenberg
Stichprobe: n = 311 Markenverantwortliche aus der DACH-Region
Methode: Onlinebefragung, Erhebung Mai 2025, erschienen Oktober 2025

Der Vorsprung starker Marken zeigt sich aber nicht nur in Wachstum und Marge. Er zeigt sich auch in der Disziplin dahinter. Starke Markenunternehmen haben häufiger klare Portfoliorollen und feste Regeln für die Markenintegration nach M&A.

KennzahlStarke MarkenWeniger starke Marken
Nachhaltiges Wachstum45 %17 %
Margen über Branchenschnitt21 %5 %
Klar definierte Portfoliorollen49 %19 %
Feste Regeln für Post-Merger-Markenintegration50 %16 %

Quelle: Deutscher Markenmonitor 2026, herausgegeben vom German Design Council gemeinsam mit gmk Markenberatung.

Die Tabelle zeigt: Der Unterschied liegt nicht nur in Kommunikation. Er liegt in Führung, Struktur und Konsequenz. Markenführung ist damit keine Frage einzelner Kampagnen. Sie ist eine Frage organisatorischer Reife.

Warum bleibt Marke oft im Marketing-Silo?

Wenn Marke so deutlich auf Wachstum und Marge einzahlt, stellt sich eine einfache Frage: Warum nutzen nicht mehr Unternehmen diesen Hebel?

Die Antwort ist unbequem: Es fehlt selten am Bewusstsein. Es fehlt an Übersetzung.

Viele Unternehmen wissen, dass Marke wichtig ist. Aber sie führen Marke weiterhin dort, wo sie historisch verortet wurde: im Marketing. Dort entsteht der Auftritt. Dort entsteht die Kommunikation. Dort liegt das Brand Manual. Dort wird über Tonalität, Bildsprache und Kampagnen gesprochen.

Doch Marke endet oft genau dort, wo sie eigentlich wirksam werden müsste.

Laut Markenmonitor nutzen nur 23 % der Unternehmen ihre Markenleitplanken im Innovationsmanagement und nur 24 % in der Personalsuche und -auswahl. Selbst im Employer Branding liegt der Wert nur bei rund 38 %.

FunktionsbereichAnteil mit Markenleitplanken
Innovationsmanagement23 %
Personalsuche & -auswahl24 %
Employer Brandingrund 38 %

Quelle: Deutscher Markenmonitor 2026.

Das bedeutet: Die Marke wird kommuniziert, aber nicht konsequent als Entscheidungsinstrument genutzt.

Genau hier entsteht die Umsetzungslücke.

Eine Marke, die nicht in Innovation wirkt, prägt nicht die Zukunft des Angebots. Eine Marke, die nicht im Recruiting wirkt, prägt nicht die Kultur. Eine Marke, die nicht in Produktentwicklung, Software und Service wirkt, prägt nicht das Erlebnis.

Sie bleibt dann eine Absicht.

Und Absicht allein schafft keinen Unternehmenserfolg.

Die Umsetzungslücke: Wo Marke im Mittelstand versickert

Die Studie zeigt besonders deutlich: Je näher Marke an Produkt, Messung und Zukunftsfähigkeit rückt, desto seltener ist sie etabliert.

Über 40 % der Unternehmen berücksichtigen die eigene Marke laut Markenmonitor nicht bei der Entwicklung von Produkten, Services und Software. Das ist mehr als ein operatives Detail. Es ist ein strategisches Problem.

Denn das Markenversprechen wird dann zwar kommuniziert, aber nicht in das Angebot eingebaut.

Die Folge: Anspruch und Erlebnis driften auseinander. Die Website verspricht Kundennähe, aber das Onboarding fühlt sich kompliziert an. Die Marke spricht von Innovation, aber das Produkt wirkt schwerfällig. Das Unternehmen kommuniziert Klarheit, aber der Service erzeugt Reibung.

Marke wird genau dort schwach, wo sie eigentlich erlebt werden müsste.

Auch bei der Messung zeigt sich ein massiver Reifegradunterschied. Nur 14 % der Unternehmen messen den Markenerfolg mit klar definierten KPIs. Nur 22 % führen regelmäßig Markentrainings durch. Nur 16 % integrieren Circular Design konsequent. Und bei M&A haben rund zwei von drei Unternehmen keine klaren Markenregeln.

DisziplinStudienbefund 2026
Marke in Produkt, Service und Software verankertÜber 40 % tun es nicht
Markenerfolg mit klaren KPIs gesteuertNur 14 %
Regelmäßige MarkentrainingsNur 22 %
Circular Design konsequent integriertNur 16 %
Klare Markenregeln bei M&ANur rund 1 von 3 Unternehmen
KI-Governance etabliertNur rund 25 %

Quelle: Deutscher Markenmonitor 2026.

Der Reifegrad-Check zeigt ein klares Muster: Marke wird noch zu selten als Managementsystem verstanden. Sie ist bekannt. Sie ist dokumentiert. Sie ist sichtbar. Aber sie wird zu selten trainiert, gemessen und in Entscheidungen übersetzt.

Genau deshalb bleibt ihr wirtschaftlicher Effekt in vielen Unternehmen unter seinen Möglichkeiten.

Lass uns reden.

Lass uns gemeinsam prüfen, ob deine Marke heute nur kommuniziert wird — oder bereits messbar auf Wachstum, Marge und Unternehmenswert einzahlt.

Strategisches Erstgespräch anfragen

Was lernen B2B-Tech-Unternehmen daraus?

Für B2B-Tech- und SaaS-Unternehmen sind die Ergebnisse des Deutschen Markenmonitor 2026 besonders relevant. Denn hier ist das Produkt selbst oft der wichtigste Markentouchpoint.

Eine SaaS-Marke wird nicht nur über Website, Sales Deck oder LinkedIn erlebt. Sie wird im Interface erlebt. Im Onboarding. In der Demo. Im Support. In der Produktlogik. In der Art, wie komplexe Prozesse einfach oder unnötig schwer gemacht werden.

Software ist deshalb nicht nur ein Produkt.

Software ist Markenerlebnis.

1. Software ist das eigentliche Markenerlebnis

Wenn über 40 % der Unternehmen ihre Marke nicht in Produkt-, Service- und Software-Entwicklung berücksichtigen, ist das für SaaS besonders gefährlich.

Denn Positionierung, die nicht bis ins Produkt-Backlog reicht, bleibt Fassade. Eine Marke kann Klarheit versprechen. Wenn das Produkt diese Klarheit nicht liefert, verliert das Versprechen an Glaubwürdigkeit.

UX, UI, Onboarding und Service sind keine nachgelagerten Umsetzungsthemen. Sie sind die Orte, an denen die Marke beweist, ob sie stimmt.

2. KI ist Markenhebel, nicht nur Effizienztool

Tech-Unternehmen sind oft schnell in der KI-Adoption. Aber laut Markenmonitor fehlt rund 75 % der Unternehmen eine etablierte KI-Governance.

Das ist riskant. Denn KI beeinflusst Tonalität, Bildsprache, Service, Content, Kampagnen und interne Entscheidungen. Wer KI nur auf Geschwindigkeit trimmt, skaliert im Zweifel nicht Markenstärke, sondern Beliebigkeit.

„KI ersetzt bei uns nicht den Menschen – sie erleichtert ihm die Arbeit. Mit KI können wir noch stärker im Sinne der Markenidentität kommunizieren und handeln.“

Thomas Pelizaeus, Head of Corporate Communications, Bosch Home Comfort, im Deutschen Markenmonitor 2026

Der entscheidende Punkt ist nicht, ob KI genutzt wird. Der entscheidende Punkt ist, ob KI markenkonform geführt wird.

3. Daten gehören auch in die Markenführung

B2B-Tech-Unternehmen messen meist alles: CAC, Conversion Rates, Retention, Churn, Activation, Pipeline, ARR, MRR, Win Rate.

Aber ausgerechnet Marke bleibt oft blind.

Nur 14 % der Unternehmen steuern Markenerfolg laut Markenmonitor über klar definierte KPIs. Für datengetriebene Organisationen ist das paradox. Markenstärke, Positionierungsklarheit, Wiedererkennung und Vertrauen gehören ins Management-Dashboard — nicht als Vanity Metrics, sondern als Frühindikatoren für kommerzielle Wirkung.

4. Plattform- und Buy-and-Build-Strategien brauchen Markenarchitektur

Bei M&A haben rund zwei von drei Unternehmen keine festen Markenregeln. Gleichzeitig besitzen 49 % der starken Marken klar definierte Portfoliorollen.

Für PE-getriebene Tech-Roll-ups ist das ein entscheidender Hinweis. Markenarchitektur ist kein Post-Merger-Aufräumthema. Sie ist ein Werthebel, der vor dem Zukauf mitgedacht werden muss.

Welche Marke führt? Welche Produktmarke bleibt sichtbar? Welche Namen werden integriert? Wie wird Vertrauen übertragen? Wie wird aus vielen Lösungen ein verständliches Plattformversprechen?

Diese Fragen entscheiden nicht nur über Kommunikation. Sie entscheiden darüber, ob Wachstum verständlich und skalierbar wird.

Warum Zukunftsfähigkeit Teil der Markenführung wird

Der Markenmonitor zeigt auch: Nur 16 % der Unternehmen integrieren Circular Design konsequent. Noch wirkt das für manche wie ein Spezialthema. Doch genau das wird sich ändern.

Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und zirkuläres Denken entwickeln sich vom Differenzierungsmerkmal zum Erwartungsstandard. Was heute noch als Fortschritt wahrgenommen wird, kann morgen Voraussetzung sein, um überhaupt wettbewerbsfähig zu bleiben.

„Circular Design wird zu einem Hygienefaktor – man muss es einlösen, um überhaupt wettbewerbsfähig zu bleiben.“

Dr. Matthias Ballweg, Mitgründer Circular Republic, UnternehmerTUM, im Deutschen Markenmonitor 2026

Auch hier zeigt sich: Marke ist keine Oberfläche. Marke entscheidet mit, welche Zukunft ein Unternehmen glaubwürdig verkörpern kann.

Wie schließt der Mittelstand die Lücke?

Die Daten zeichnen ein klares Bild: Der Unterschied zwischen starken und weniger starken Marken ist keine reine Budgetfrage. Es ist eine Frage der Reichweite von Positionierung im eigenen Unternehmen.

Wo Marke nur im Marketing lebt, bleibt sie Kommunikation. Wo Marke in Innovation, Produktentwicklung, Recruiting, KI-Governance, Vertrieb und M&A wirkt, wird sie zum Erfolgsfaktor.

Genau hier setzt die BURN Position® an.

Sie versteht Markenpositionierung nicht als Claim. Sie macht Positionierung zur funktionsübergreifenden Entscheidungsleitplanke. Das bedeutet: Die Marke sagt nicht nur, wie ein Unternehmen nach außen spricht. Sie hilft intern zu entscheiden, was gebaut, priorisiert, gemessen, integriert und geführt wird.

Für den Mittelstand ist das entscheidend. Denn viele Unternehmen haben starke Substanz, aber eine zu schwach übersetzte Marke. Sie sind leistungsfähig, aber nicht klar genug positioniert. Sie haben Erfahrung, aber keine gemeinsame Story. Sie haben Qualität, aber zu wenig messbare Markenführung.

Aus einer guten Marke wird erst dann ein steuerbares Geschäftsergebnis, wenn sie drei Dinge leistet:

Erstens: Sie gibt strategische Klarheit.
Zweitens: Sie wirkt in allen relevanten Funktionen.
Drittens: Sie wird über KPIs messbar gemacht.

Dann wird Marke nicht lauter.

Sie wird wirksamer.

Key Takeaways

1. Marke zahlt messbar auf Erfolg ein.
Laut Deutschem Markenmonitor 2026 wachsen 45 % der starken Markenunternehmen nachhaltig. Bei weniger starken Marken sind es nur 17 %.

2. Markenführung ist keine reine Kommunikationsaufgabe.
Der Vorsprung starker Marken zeigt sich besonders in klaren Portfoliorollen, M&A-Regeln und funktionsübergreifender Steuerung.

3. Die größte Lücke liegt in der Umsetzung.
Viele Unternehmen nutzen Markenleitplanken kaum in Innovation, Recruiting, Produktentwicklung oder KPI-Systemen.

4. Für B2B-Tech ist Produktentwicklung Markenführung.
UX, UI, Onboarding, Support und Software-Erlebnis sind zentrale Markentouchpoints.

5. Die BURN Position® macht Marke steuerbar.
Sie übersetzt Positionierung in Entscheidungen, Funktionen und KPIs — vom Produkt-Backlog bis zur Markenarchitektur.

Fazit: Marke wird zum wirtschaftlichen Betriebssystem

Der Deutsche Markenmonitor 2026 beweist, was viele starke Mittelständler bereits intuitiv wissen: Marke ist nicht nur das, was ein Unternehmen sagt. Marke ist das, woran sich ein Unternehmen ausrichtet.

Wer Marke nur kommuniziert, nutzt sie zu spät. Wer Marke führt, macht sie zum System für Wachstum, Marge, Vertrauen und Zukunftsfähigkeit.

Der entscheidende Hebel liegt nicht in lauteren Kampagnen. Er liegt in klarerer Positionierung. In besseren Leitplanken. In messbarer Verankerung. In einer Marke, die nicht nur nach außen wirkt, sondern intern Entscheidungen prägt.

Vom Hidden Champion zum Marktführer wird kein Unternehmen durch lautere Kommunikation. Es wird durch eine Position, die in jeder Funktion trägt.

SANMIGUEL unterstützt mittelständische B2B-Unternehmen dabei, genau diese Position zu entwickeln: klarer, messbarer und wirksamer. Mit der BURN Position® wird Marke vom Kommunikationsthema zur Entscheidungsgrundlage für Wachstum.

Die häufigsten Fragen zu Marke als Erfolgsfaktor

Zahlt sich Markenführung wirtschaftlich aus?

Ja, messbar. Laut Deutschem Markenmonitor 2026 wachsen 45 % der starken Markenunternehmen nachhaltig gegenüber 17 % der weniger starken. Außerdem übertreffen 21 % der starken Marken die branchenüblichen Margen, bei weniger starken Marken sind es nur 5 %.

Warum nutzen viele Mittelständler ihre Marke nicht voll?

Viele Unternehmen führen Marke noch immer hauptsächlich im Marketing. Laut Markenmonitor nutzen nur 23 % Markenleitplanken im Innovationsmanagement und nur 14 % messen Markenerfolg mit klar definierten KPIs. Dadurch bleibt Marke oft Kommunikation statt Steuerungsinstrument.

Wie wird Marke als Erfolgsfaktor funktionsübergreifend wirksam?

Marke wird wirksam, wenn Positionierung nicht nur nach außen kommuniziert wird, sondern intern als Leitplanke für Produktentwicklung, Innovation, Recruiting, Vertrieb, KI-Governance und M&A dient. Genau dort entsteht der wirtschaftliche Effekt von Markenführung.

Warum ist Marke für B2B-Tech-Unternehmen besonders wichtig?

Bei B2B-Tech- und SaaS-Unternehmen ist das Produkt selbst ein zentraler Markentouchpoint. UX, UI, Onboarding, Support und Softwarelogik entscheiden, ob die Positionierung glaubwürdig erlebt wird. Marke darf deshalb nicht nur in Kampagnen stattfinden, sondern muss bis ins Produkt-Backlog reichen.

Welche Rolle spielt die BURN Position®?

Die BURN Position® macht Markenpositionierung zur funktionsübergreifenden Entscheidungsleitplanke. Sie hilft, Marke nicht nur als Claim oder Kampagne zu verstehen, sondern als System, das Wachstum, Produktentwicklung, Kommunikation, KI, Vertrieb und Markenarchitektur messbar ausrichtet.

Quellen und weiterführende Links

Deutscher Markenmonitor 2026 – Primärquelle zur Studie, Methodik und den zentralen Studienergebnissen.

German Design Council – Herausgeber und Publikationsseite zum Deutschen Markenmonitor.

gmk Markenberatung – Studienpartner und Einordnung zum Deutschen Markenmonitor 2026.

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