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Mindset & Leadership Strategy

Positioning in SMEs: 7 Effective Strategies for Times of Crisis

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When the economy weakens, it’s not the loudest who win – but the smartest. Learn how SMEs are conquering new markets through smart positioning.

Worum geht es?

Der Beitrag zeigt, wie mittelständische Unternehmen Krisenzeiten durch klare Positionierung als Chance nutzen.

Er stellt sieben praktische Strategien vor. Diese sind:

  1. ✔ Re- and De-Positioning
  2. ✔ Premium Positioning
  3. ✔ Multi-Industry Positioning
  4. ✔ Technology Positioning
  5. ✔ Regionalization Positioning and Innovation Positioning.

Im Mittelpunkt steht dabei die strategische De-Positionierung – klar als wirkungsvoller Ansatz herausgestellt.

Zentrale Botschaft: Jetzt handeln, fokussieren und die Marke als sichtbares Versprechen der neuen Ausrichtung konsequent führen. Konkrete Fragen, Proof Points und Markenbausteine helfen, Entscheidungen zu schärfen und profitables Wachstum zu sichern.



Why now is the right time for positioning

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: 92 Prozent der Zulieferer suchen nach neuen Geschäftsfeldern.

24.000 Stellen wurden allein 2025 in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie abgebaut. Wenn deine Branche wackelt, gibt es zwei Optionen: Weiter so oder mit Mut in eine neue Richtung.

Während andere geschockt sind, finden mutige Mittelständler neue Chancen, die sie vorher nicht gesucht haben. Der Trick? Die richtige Positionierungsstrategie. Nicht irgendeine – sondern die, die zu deinem Unternehmen, deinen Ressourcen und deinem Markt passt.



The 7 Positioning Strategies for SMEs

Strategie 1

Neu-Positionierung –
Der komplette Neustart

Du verlässt dein bisheriges Marktsegment und eroberst völlig neue Territorien. Klingt radikal? Ist es auch. Aber es funktioniert, wenn die Kernkompetenzen übertragbar sind.

Wann sinnvoll: Wenn dein Hauptmarkt nachhaltig schrumpft und deine Technologie in anderen Branchen gefragt ist.

Der Haken: Hoher Kapitalbedarf und lange Entwicklungszeit.

Strategie 2

De-Positionierung –
Bewusst schrumpfen

Manchmal ist weniger mehr. De-Positionierung bedeutet: Du ziehst dich bewusst aus unprofitablen Segmenten zurück und konzentrierst dich auf deine Perlen. Statt 20 mittelmäßige Produkte bietest du 5 Herausragende an.

Wann sinnvoll: Bei zu breiter Aufstellung, sinkenden Margen und begrenzten Ressourcen.

Der Vorteil: Du wirst konkurrenzlos gut in deiner Nische, statt überall Mittelmaß zu sein.

Strategie 3

Premium-Positionierung –
Raus aus der Preisschlacht

Statt um jeden Euro zu kämpfen, rechtfertigst du höhere Preise durch Qualität, Service oder Innovation. Die Medizintechnik macht es vor: Hochspezialisiert, hochpreisig, hochprofitabel.

Wann sinnvoll: Wenn du echte Differenzierungsmerkmale hast und deine Zielgruppe Qualität über Preis stellt.

Das Risiko: Kleineres Marktsegment, aber dafür loyalere Kunden.

Strategie 4

Multi-Branchen-Positionierung – Mehrere Eisen im Feuer

Du versorgst jetzt nicht mehr nur die Automobilbranche, sondern erweiterst deine Tätigkeitsbereiche auf Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Verteidigung und erneuerbare Energien, um das Risiko zu streuen. Die IHK-Studie zeigt: 92 Prozent der erfolgreichen Zulieferer gehen genau diesen Weg.

Wann sinnvoll: Wenn deine Fertigungstechnologie branchenübergreifend einsetzbar ist.

Die Herausforderung: Unterschiedliche Zertifizierungen, Qualitätsstandards und Vertriebswege meistern.

Strategie 5

Technologie-Positionierung – Vom Produkt zur Lösung

Statt Einzelteile verkaufst du komplette Systeme oder Dienstleistungen. Ein Heizungshersteller wird zum Klimamanagement-Partner. Ein Metallverarbeiter zum Engineering-Dienstleister.

Wann sinnvoll: Wenn Kunden nach Gesamtlösungen statt Komponenten suchen.

Der Mehrwert: Höhere Margen, engere Kundenbindung, schwerer kopierbar.

Strategie 6

Regionalisierungs-Positionierung – Lokal statt global

China kauft keine deutschen Autos mehr? Dann produziere für Europa. Verkürzte Lieferketten und “Made in Germany” werden wieder zum Verkaufsargument.

Wann sinnvoll: Bei steigenden Transport- und Zollkosten sowie wachsendem Protektionismus.

Die Chance: Schnellere Reaktionszeiten, niedrigere Logistikkosten, politische Unabhängigkeit.

Strategie 7

Innovations-Positionierung –
Der Technologieführer

Du investierst massiv in F&E und positionierst dich als der, der die nächste Generation definiert.

Wann sinnvoll: Wenn du finanziellen Spielraum und die richtigen Köpfe hast.

Das Investment: Hoch, aber potenziell marktdefinierend.

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The Secret Sauce: Strategic De-Positioning

Hier wird’s interessant. Während alle über Wachstum reden, liegt die wahre Kunst im intelligenten Verzicht. IG-Metall-Bezirksleiter Horst Ott bringt es auf den Punkt.

“Wir haben irre Chancen, trotz der Kack-Situation.”

Horst Ott, IG Metall District Manager

Was Top-Performer anders machen

Number 1

Sie kennen ihre Profitabilitäts-Landkarte

Welche 20 Prozent deiner Produkte machen 80 Prozent des Gewinns? Konzentriere dich darauf.

Number 2

Sie haben den Mut zur Lücke

Nicht jede Kundenanfrage muss bedient werden. Sag “Nein” zu unprofitablen Projekten.

Number 3

Sie kombinieren strategisch

De-Positionierung bei alten Produkten + Neu-Positionierung in zukunftsfähigen Märkten = Optimale Ressourcenallokation.

Number 4

Sie nutzen die Krise als Beschleuniger

Was du seit Jahren aufschiebst, wird jetzt zur Überlebensfrage. Das schafft Entscheidungsklarheit.

Die 3 Fragen zur De-Positionierung

Question 01

Welche Geschäftsbereiche kosten mehr Energie als sie bringen?

Question 02

Wo konkurriere ich mit zu vielen Wettbewerbern um zu wenig Marge?

Question 03

Was würde ich NICHT mehr anfangen, wenn ich heute neu starten könnte?

Wichtig: De-Positionierung bedeutet nicht Aufgeben, sondern bewusst Schärfen.



The Brand as a Visible Promise: How Positioning Becomes Real

Die Strategie wird im Führungsteam entwickelt, entfaltet jedoch erst dann ihre Wirkung, wenn sie in der Praxis umgesetzt wird. Deine Marke ist der Resonanzkörper deiner neuen Positionierung. Sie ist der Grund, warum Kunden, Mitarbeiter und Partner daran glauben, dass du diesen neuen Weg tatsächlich einschlagen kannst.

Marke ist nicht Dein Logo. Marke ist Vertrauen.

Wenn du dich neu positionierst (z.B. Strategie 1: Neu-Positionierung)

Deine Marke muss glaubhaft machen, dass du die Kompetenz für das neue Feld besitzt. Der Spezialist aus dem produzierenden Gewerbe, der jetzt KI-Rechenzentren baut, muss seine Marke von “Präzisionsmechanik” zu “Digitale Infrastruktur” transformieren.

Wenn du dich de-positionierst (Strategie 2: Bewusst schrumpfen)

Deine Marke muss den Mut und den Fokus kommunizieren. Statt zu sagen “Wir können nicht mehr alles”, sagst du “Wir konzentrieren uns ausschließlich auf die 5 besten Lösungen – und da sind wir unschlagbar.”

Wenn du dich als Premium-Anbieter positionierst (Strategie 3)

Deine Marke ist der Preis-Anker. Sie rechtfertigt den höheren Preis durch eine kompromisslose visuelle und kommunikative Qualität, die Elite-Status signalisiert.

Die 3 Säulen der Marken-Kommunikation nach der Positionierung

01 Visuelle Konsistenz (Corporate Design)

Farben, Schriften, Bildsprache. Sind sie neu , premium oder technologisch? Sie müssen die neue Positionierung sofort reflektieren.

02 Verbale Klarheit (Kernbotschaften)

Die wichtigste Maßnahme. Du brauchst eine klare, prägnante Aussage, die in einem Satz erklärt, was du jetzt anders machst. Beispiel: Statt “Zulieferer für Metallteile” → “Engineering-Partner für kritische Medizintechnik-Komponenten.”

03 Proof Points (Beweisführung)

Die Strategie ist erst dann real, wenn die Marke Beweise liefert. Das sind neue Leuchtturmprojekte, neue Zertifizierungen, neue Testimonials aus der Zielbranche oder die klare Abkehr von alten, unprofitablen Produkten.



The Conclusion: Act Now, Lead Brands

Die Zeit des „Weiter so” ist vorbei. Die aktuelle Lage im Mittelstand wirkt wie ein Stresstest, der schonungslos offenlegt, wie tragfähig deine Positionierung wirklich ist. Gerade jetzt entscheidet sich, wer seine Marke nur verwaltet – und wer sie aktiv führt.

Markenführung bedeutet, strategische Entscheidungen konsequent nach innen und außen zu leben. Es geht darum, ein klares Versprechen abzugeben – und dieses sichtbar, hörbar und glaubhaft zu machen. Erst wenn Haltung, Kommunikation und Verhalten eine Linie bilden, entsteht die Stärke, die Mitarbeitende mobilisiert, Kunden überzeugt und neue Chancen eröffnet.

Denn am Ende gewinnen nicht die Lautesten, sondern jene Mittelständler, die ihre Marke mutig weiterentwickeln und konsequent transformieren.

Wenn du bereit bist, den mutigen Schritt der Transformation zu gehen, begleiten wir dich gerne auf diesem Weg.

Hans A. Sanmiguel – Marktpositionierung für Mittelständler, die nicht untergehen, sondern aufsteigen wollen.



FAQs – Positioning in SMEs

How can medium-sized companies leverage crisis periods for their business development?

Krisen wirken häufig wie ein Brennglas: Schwächen werden sichtbar, aber genauso neue Chancen.

Für die Unternehmensentwicklung im Mittelstand bedeutet das vor allem eines: Fokus. Durch klare KMU Positionierung, eine ehrliche Analyse der eigenen Stärken und eine Wettbewerbsanalyse, die zeigt, wo Margen und Potenziale liegen, können Unternehmen ihre strategische Ausrichtung schärfen.

Viele Mittelständler nutzen die Zeit, um ihr Portfolio zu straffen, neue Märkte zu erschließen oder durch Premium- und Technologiepositionierungen höhere Margen zu erreichen. Entscheidend ist, nicht in Stillstand zu verfallen, sondern klug zu handeln – genau das unterscheidet erfolgreiche Mittelstandsstrategien von reaktiven Krisenmaßnahmen.

Which success factors determine successful positioning for medium-sized businesses?

Eine wirksame Positionierung beruht im Kern auf fünf Erfolgsfaktoren

  • Radical clarity about target groups and core competencies
  • Differentiation from the competition through benefit promises
  • Consistent brand management that makes the positioning visible
  • Courageous decisions – for example through de-positioning or premium focus
  • An internal commitment that supports the new direction. SMEs that apply these principles manage to translate complex changes into profitable paths and use their brand as a strategic lever for corporate development.

What role does competitive analysis play in SME positioning?

Eine fundierte Wettbewerbsanalyse ist im Mittelstand ein entscheidender Startpunkt, um Chancen und Risiken realistisch einzuordnen. Sie zeigt, in welchen Segmenten Überangebot herrscht, wo Preiskämpfe drohen und welche Marktbereiche noch unbesetzt sind.

Für die Positionierung bedeutet das: Erst wenn klar ist, was der Wettbewerb tut, kann ein Unternehmen bewusst anders handeln. Ob Neu-Positionierung, Premiumstrategie oder Technologie-Fokus – jede Mittelstandsstrategie wird wirkungsvoller, wenn die Entscheidungen auf Daten und Marktverständnis beruhen. Die Analyse verhindert Streuverluste und hilft, Ressourcen gezielt zu investieren.

Why is clear SME positioning a critical success factor for sustainable medium-sized business marketing?

Im Mittelstand Marketing entscheidet nicht die größte Kampagne – sondern die klarste Botschaft. Eine starke Positionierung schafft Relevanz, Wiedererkennung und Vertrauen.

Sie gibt Marketingteams eine eindeutige Richtung, weshalb Inhalte, Angebote und Vertriebsmaterialien endlich aus einem Guss wirken.

Unternehmen mit klarer Positionierung sind für neue Kunden leichter einzuordnen und für bestehende Kunden attraktiver. Gerade in Krisenzeiten wirkt eine eindeutige Positionierung wie ein Stabilitätsanker und ermöglicht es, Budgets effizienter einzusetzen – ein entscheidender Vorteil, wenn Ressourcen begrenzt sind.

Which medium-sized business strategies are suitable for companies looking to reduce their dependence on individual industries?

Unternehmen, die sich breiter aufstellen müssen, setzen häufig auf die Multi-Branchen-Positionierung. Sie ist besonders dann sinnvoll, wenn Kerntechnologien in mehreren Industrien einsetzbar sind.

Durch eine Kombination aus Wettbewerbsanalyse und Portfolio-Bewertung erkennen Mittelständler schnell, wo neue Nachfrage besteht – etwa in Medizintechnik, Energietechnik, Luft- und Raumfahrt oder IT-Infrastruktur.

Die Voraussetzung: eine klare Positionierung, die Kompetenz und Glaubwürdigkeit in den neuen Branchen signalisiert. Diese Strategie reduziert Marktrisiken, schafft stabilere Umsätze und stärkt langfristig die Unternehmensentwicklung.

How can a new positioning be successfully implemented internally within the company?

Eine neue Positionierung ist erst dann erfolgreich, wenn sie nach innen und außen gelebt wird. Das beginnt mit einer klaren Übersetzung der Strategie in Botschaften, Markenwerte und konkrete Verhaltensregeln.

Mitarbeitende müssen verstehen, was die neue Ausrichtung bedeutet – für Produkte, Prioritäten und ihren Arbeitsalltag. Erfolgreiche Mittelständler schaffen interne Leitplanken, investieren in Schulungen und setzen auf konsistente Markenkommunikation.

Der Schlüssel: Die Positionierung muss im Team Begeisterung auslösen und Orientierung geben. Nur dann wirkt sie auch nach außen – im Marketing, im Vertrieb und im gesamten Markenauftritt.

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Every bold vision deserves a clear path. We advise with honesty, insight, and zero pressure.

Managing Directors: Manuela Albu Sanmiguel and Hans Albu Sanmiguel
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